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Täglich trug sie der gute Karl sirnst hinaus in die warmen Strahlen der schönen Sonne, unter Blumen und säuselnde Bäume; denn das Wetter blieb immer unverändert wunderschön, und wie Nymphaline des Kindes Träume in jeder Nacht verschönte, so gedachte auch Prinz Fayzenheim seines Versprechens, lind hielt den Himmel klar und hell.

Nach mehreren Tagen finden wir die Elfengesell- schast wieder beim silbernen Mondlicht versammelt, und da das fröhliche Völkchen den ganzen lieben Tag eingeschlossen sitzen niuß in Steinen, Felsenhöhle» und Bäume», so thun sie sich des Nachts recht was zu Gute und schwärmen und tanzen nach Herzenslust um­her. Die Königin aber, die eben von dem Bette ihres lieben Schützlings kam, winkte traurig dem Gemahl, und als er sich ein wenig mit ihr von den klebri­gen zurückgezogen hatte, sprach sie mit bekümmer­tem Tone:

Es wird bald sterben, das liebliche Mägdlein, auch meine Träume erquicke» es nicht nichr; denn kurz st sein Schlaf und oft unterbrochen vom bösen, tödt- lichen Husten; auch begegnete ich heut vor der Thür der ernsten Gestalt der Walküre, der Göttin des Todes. Sie kam aus dem Hause der Kranken, und schwebte