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den. Er wurde eS wirklich, aber nicht durch sem Verdienst, sondern durch die Fügung des allgüli- gen Gottes, der unser Schicksal regiert und ohne unser Zuthun ein scheinbares Unglück th Glück verwandelt. Die Vorsehung waltet über uns, und was wir ihr Gutes verdanken, ist nicht unser Verdienst, sondern das Geschenk einer höhern Gnade.

Er sagte zu seinen Brudern: höret, was mir getraumet hat. Mich däuchte, wir banden Gar­ben auf dem Felde, und meine Garbe richtete sich auf, und stand; und eure Garden umher neigten sich gegen meine Garbe.

Hatte doch Joseph diesen Traum verschwie­gen! In der Einfalt seines Herzens dachte er nicht daran, daß seine Brüdcr eine Beleidigung darin finden würden. Er hatte es noch nicht ge­lernt, daß man nicht Alles unbrdachtsam heraus- stoßen, sondern, eh man spricht, es wohl überle­gen muß, damit man durch seine Worte Andere nicht kränkt und eine Gesinnung verräth, die Ta­del verdient. Das müssen sich unachtsame, leicht­sinnige Kinder zur Warnung dienen lassen.