Gott beschuht die Unschuld.

Drittes Kapitel.

Joseph hatte seinen heftigsten Schmerz, baß er von dein Herzen seines Vaters gerissen war, den er so unbeschreiblich liebte, überwunden, er fügte sich gelassen in sein Schicksal, das er doch Nicht, wie er's wünschte, andern konnte. Am meisten aber beruhigte der Glaube an Gott sein Herz, er dachte, daß der ihn wieder aus der Noth ziehen werde, in die er ihn gerathen ließ, und daß selbst das Härteste was ihm begegnete, unter der Auf­sicht des gütigsten Vaters der Menschen, ihm zum Segen gereichen müsse. AuS einem freien, reichen Sohne, war er ein gefangener, armer Sclave ge­worden. Die Milde und Güte, die Schonung und