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und ihre Herzen bessern. Warum mußte der fromme Jakob den Schmerz, seines Verlorne» Sohnes wegen, leiden und womit hatte er ihn verfcl)uldct. Ich begreife es nicht, wir dies Alles geschehen konnte, wenn ein weiser, gütiger und heiliger Gott die Schicksale der Menschen regiert!
Auf diese Fragen, liebes Kind, die auch viele große Kinder thun, will ich dir eine Antwort geben, an die du dich erinnern mußt, wenn dir in der Zukunft mancher Schmerz und manches Harte begegnet, woran du nicht schuld bist, dessen Nuz- zen und Segen du nicht sogleich begreifen kannst. Ungerecht kann der liebe Gott nie seyn, ja, er ist der gütigste Vater, wenn er auch unverdiente Leiden über uns kommen laßt. Das müssen wir von ihm glauben. Hüte dich nur, Böses zu begehen, was er bestrafen muß; Unfälle und Leiden, die er dir sonst zuschickt, sind dir immer gut und dienen zu deinem Besten. Vertraue feiner Vatergüte. Aus den Leiden schafft er dir Freude. So gut und glücklich waren viele Menschen nicht geworden, wenn sie nicht Schmerzen und Trübsale hatten erdulden müssen.
Joseph war hochmüthig, Gott wollte ihn de-

