ihn gegen jedes Bergehen schützte, wozu sich junge, unerfahrne Menschen so leicht verleiten lassen.

Ach, ich kann es euch nicht oft und laut ge­nug zurufen, werdet nicht gottvergessene Menschen, sondern pflegt im Gebete einen andachtsvollen, ununterbrochenen Umgang mit Gott. Auf der Bahn des Lebens, der schlüpfrigen und gefahr­vollen, führt uns nur der Glaube an Gott, der Gehorsam gegen sein Wort, so sicher. Wer an Gott nicht glaubt, ihn aus seinem Herzen ver­liert, den kann keine Hand und Macht, keine KlugheitSlehre gegen das Straucheln und gefähr­liche Fallen bewahren. Der Gedanke, daß er uns unsichtbar stets gegenwärtig ist, der Lohn und Strafe nach den Handlungen vertheilt, ist der Schutzgeist unserer Unschuld, zerbricht die Waffen des Verführers, erhält uns fromm, wenn wir ein­sam sind, kein Menschenauge uns sieht und finstre Nacht uns umhüllt. Kind, laß von Gott nicht los, wenn deine Jugend unschuldig, dein Alter den schönen Lohn fromm durchlebter Jahre tra­gen soll.

Aber wer kann mit Gewißheit auf sein Glück, auf seine Ehre vor der Welt, auf sein Leben und

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