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gerieth er in heftigen Zorn und sprach: der Utii dankbare, so lohnt er meine Güte? Das hätt' ich nie von ihm geglaubt! Er leide, was seine Thaten werth sind.

Ohne weiteres Verhör wurde Joseph zur Gefängnißstrafe verurtheilt und nach dem Kerker abgeführt, wo des Königs Gefangene saßen. Er schwieg von dem Vergehen der bösen Frau, litt seine Strafe geduldig und dachte, nicht Böses mit Bösem zu vergelten und glaubte an einen Gott, der von Ketten erlösen und den Gebundenen ftei machen kann. So großmüthig und verzeihlich hatte er wahrlich ohne den Glauben an Gott nicht gedacht. Aber im Kerker erst legte er den Grund zu seinem Glücke, zu dem er, wenn er als Ober- aufseher in Potiphars Hause blieb, nie gekommen wäre.

Laßt uns anbeten und bewundern, die weisen, gütigen Wege der Vorsehung! Ja, es ist unleug­bar, Gott waltet über uns, er lenkt unser Schick­sal, wir können ihm vertrauen. Der Fromme steht unter seiner Aufsicht und darf es gläubig hof­fen, daß er, nach der Nacht der Leiden, zum Lichte der Freude kömmt. Entzieht Gott auf eine