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rao. Die sieben schonen Kühe und die sieben vol­len Aehren bedeuten sieben Jahre, wo der Vater der Natur Aegyptenland mit Ueberfluß segnet. Die magern Kühe und sieben versengten Achren bedeuten sieben Jahre theure- unfruchtbare Zeit. Daß aber Pharao in zwei auf einander folgenden Träumen dasselbe geträumt hat, zeigt an- daß Gott gewißlich und eilend auf die reichen Jahre sieben magere Jahre folgen läßt.

Nun sorge für einen verständigen und weisen Mann, den du über dein Land setzest; er verordne Amtleute, die in den sieben reichen Jahren den fünften Theil von allen Früchten aufheben, alle Speisen der guten Jahre sammeln, Getraide auf­schütten in deine Kornhäuser, zum Vorrath in den Städten, und es wohl verwahren. In den sieben Hungerjahren wird dann kein Aegypter umkommen.

Ein Mittel war gesunden der einbrechenden Noth vorzubeugen; der Traum war gedeutet und Niemand hegte Zweifel gegen die Wahrheit der Deutung; die Unruh des Königs war beschwich­tigt. Wie sollte er dem Joseph danken, dessen Weisheit ihn in Erstaunen setzte! Seine Rede