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Am glücklichsten von Allen aber fühlte sich Simeon, daß er der ungewissen Verhaft entkom­men war nnd dankte seinen Brudern, daß sie ihn nicht im Stiche ließen. Sein Gefängniß schilderte er leidlich und sagte: daß ihn nur die Ungewißheit geplagt hatte, wie sich das Mthsel seines Schick­sals lösen würde. Durch die Sehnsucht nach sei­ner Gattin und seinen Kindern, von denen man ihm erwünschte Nachricht geben konnte, habe er am meisten erlitten. Es möge eine Qual seyn, fügte er hinzu, welche die verdiente Straft ver­größere, als ein Schuldiger zu leiden, aber das Unrecht, was ein Unschuldiger dulde, sey doch auch nicht leicht zu ertragen. Unbegreiflich aber wäre es ihm noch, daß der Mann ihn, just ihn, von den Zehnen herausgerissen hätte.

Schon blickten sie in die freie, unabsehbare Ebene, nach her Himmelsgeaend hin, wo ihr Ka­

naan lag, wo sie auf die Umarmung ihrer Lieben hofften und abneten das Unglück nicht, was ihnen nacheilte, sie verfolgte und einholte.

Nicht weit entfernt dachte sich Joseph die Brüder von der Stadt, als er dem Haushofmei­ster befahl, ihnen nachzujagen, sie, wo er sie fände,