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rein, so stark und mächtig hat er seine Liebe ge- gen den Vater, zu allen Zeiten des Lebens, be­wahrt! Kinder, er sey euch Beispiel und Vor­bild!

Jetzt zeichnet er den Benjamin, als seine« liebsten Bruder, auL, zu dem das Herz ibn zuerst hinführt, er fällt ihn um den Hals und weint, auch Benjamin weint am Halse des BruverS. So sind die Langgetrennten wieder Eins; >so soll sie nun der Tod nur scheiden, die Bruder einer Mut­ter, der theuersten Frau des Vaters, dem sie un­vergeßlich blieb, dem das Andenken an sie, der Schwererworbenen, auf alle Stufen des Alters be­gleitet, der auch ihren beiden Söhnen, um ihret­willen, eine größere Neigung zuwendet und durch sie unter ihnen selbst das Band der Bruderliebe fester knüpft, als es zwischen ihnen und den an­dern Brüdern bestand.

Darauf küßte Joseph alle seine Bruder und weinete mit ihnen. Als das untrügliche Zeichen seiner Liebe, seiner versöhnlichen Gesinnung, seines aufrichtigen Wohlwollens galt ihnen dieser Kuß. Verlrauungsvoll, ohne Schüchternheit und Angst, konnten nun die hochbeglückten, frohen Brüder mit