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an. Joseph selbst zog mit seinen Brudern und einem großen Gefolge, das fast einem großen Heere glich, nach Kanaan, um seines Vaters Ge­beine, wie er es geordnet hatte, zu begraben. Der Wille des sterbenden Vaters war für den Sohn ein heiliges Gesetz. Mit kindlicher Achtung ehrte er ihn nach seinem Tode noch, dessen letzte Lebenszeit er in Freude verwandelte. Nach der Leichenbestattung kehrten Alle wieder nach Aegyp- ten zurück.

Nach dem Tode des Vaters fürchteten die Bruder, nur Benjamin nicht, daß nun Josephs Zorn über sie hereinbrechen werde, den er aus kind­licher Furcht vor dem Vater und aus Schonung gegen ihn, bisher unterdrückt hatte. Wie wenig kannten sie das versöhnliche Herz ihres Bruders, dem sie eine solche Rache zutrauten, da seine wohl­thätige Liebe sie doch vom Gegentheil hätte über­zeugen müssen. Aber so geht es oft, wer sich an seinem Nächsten schwer versündigt hat, der,fühlt sich nie in seiner Nähe sicher und traut ihm Bö­ses zu, wenn er auch die gütigsten Gesinnungen hegt.

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