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nein, ich will mir die Flasche wohl aufheben, denn ich bin überzeugt, daß ein untrügliches Mittel gegen das Zipper- lein darin ist, damit ich nach des Meisters Tode die Leute curiren und mir viel Geld verdienen kann. Hätt' es doch nimmer gedacht, daß der alte Herr ein solcher Ncidhardt wäre!" Dem Meister aber antwortete er:Euer Wille soll sogleich geschehen, und recht mit Freuden will ich ein Medicament vernichten, das Eurer kostbaren Gesundheit Nachtheil bereitet hat." Damit holte er die bezeichnete Flasche herbei und schickte sich an, nach des Meisters Ge­heiß zu thun; im Geheim aber trug er sie nach seiner Kammer, füllte eine andre Flasche mit gewöhnlichem Waffer, ging damit auf die Brücke und goß sie aus. Das that er auS Furcht, daß der Doctor ihm vielleicht einen Diener nachschicken könne, der sich davon überzeugen solle, ob der FamuluS die Flasche auch wirklich an den bestimmten Ort rrage und ausgieße. Dann kehrte er, froh über das Ge­lingen seiner List, zu dem Kranken zurück.

Ich danke Dir", sagte Paracelsus mit schwacher Stimme, als der Famulus wieder an sein Bett trat;Du hast mir einen weit größeren Dienst geleistet, als Du wohl selber meinst; aber sage mir, was hast Du gesehen, als Du das Gefäß zerschlugst, um den Inhalt in's Wasser fallen zu lassen?"