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so daß sie morgen nur das leere Nachsehen hätten! Verklagen sie unö auch nachher bei dem Herzog, so haben wir ihnen doch einmal die Lust verdorben und werden höchstens zu einer tüchtigen Geldbuße verurtheilt, die uns nicht sonderlich schwer fallen wird. Der Spaß, die hochmüthigen Edelleute einmal recht empfindlich kranken zu können, ist, denke ich, schon einige hundert Goldgulden werth." —
„Ja, ja, das wollen wir thun!" riefen viele Stimmen dem Redner Beifall zu, und Einer überbot den Andern an Vorschlägen, womit man das beabsichtigte Vergnügen noch erhöhen und würzen könne. „Das Wild," sprach der Essic, „lassen wir ruhig auf dem Felde liegen, ohne es anzurühren, damit die vornehmen Herren nicht etwa denken, es sei uns um den Braten zu thun gewesen. Mit unserem Jagdvergnügen wollen wir den hochmüthigen Hungerleidern nur einen Possen spielen."
„Und," fiel ein Anderer ihm in die Rede, „wir erlegen das Wild mit silbernen Kugeln, als ob wir im Voraus den angerichteten Schaden bezahlen wollten. Das werden sie wohl bleiben lassen müssen uns jemals nach zu thun, denn bei den meisten der edelstolzen Herren ist Schmalhans Küchenmeister, und klingt im ganzen Jahr kein Goldgulden im Säckel."

