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und ruft die Spielleute herbei; wir wollen hier auf der Stelle tanzen und jubiliren, Tag und Nacht. Und ein lustiger Leben soll noch nicht geführt worden sein, seit die Goldadern des Rathhausberges an's Licht gefördert worden!"
„Ich bin's wohl zufrieden," antwortete der Obersteiger, indem er mit großer Behaglichkeit den mächtigen Goldklumpen betrachtete. „Wir wollen besser leben als die Edelleute, die von ihren stolzen Ritterburgen so trotzig und aufgeblasen aus uns Herabschauen, weil wir arbeiten müssen und nicht die Hände träg in den Schoos legen können gleich ihnen. Wie werden sie aber jetzt neidisch sein, die hochmüthigen Herren auf ihren armseligen Edelhöfen, wenn sie hören, wie bei uns der edelste Wein in Strömen fließt, den sie nur bei hohen Festgelagen sparsam aus Gläsern nippen, während hier jeder Bergmann bis zuni Karrenschieber hinab sein hübsches rundes Fäßchen voll haben soll. Auf, schaffet ein Paar Stückfässer des edlen Getränkes herbei!" —
„Hört!" nahm ein junger Bergmann das Wort, „die adeligen Herren in der Nachbarschaft wollen morgen eine große Jagd abhalten. Wie würd' es sie verdrießen, wenn wir allesammt heut hinauszögen und das Wild erlegten,

