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schluß: zur Sühnung manches Unrechts als Mönch zu leben und zu sterben, kund thun und sie ermähnen sollte, gleich ihm von dem sündlichen Hochmuth zu lassen, damit sie Gnade fände vor Gott, wie er sie fortan suchen wolle; denn dem Hoffährtigrn widerstehe der Herr. Aber die stolze Starkenbergerin verlachte den Boten, nannte ihn einen schamlosen Lügner und sagte:So wenig als Dein dürrer Botenstock in diesem Augenlicke frisch blühende Ro­sen tragen kann, so wenig hat Gott, wie Du sprichst, ein solches Wunder gethan in der Kirche zu Seefeld. Mich vermagst Du mit solch albernem Mährlein nicht zu schrecken, und nun troll' Dich davon, sonst geb' ich Dir mit eigner Hand einen Deuter."*)

Aber kaum hatte die Frau des LandpflcgcrS diese Worte ausgesprochen, siehe, da schlugen grüne Augen aus dem dürren Stäbe herfür, den der Bote in der Hand hielt, in kurzer Zeit wurden grüne Blätter und Zweige daraus, und nach wenig Augenblicken entfalteten sich die köstlichsten Rosen daznHWen, die das hohe Prunkzimmer mit zauberi­schem Duft erfüllten. Darüber entsetzte sich die ungläubige Spötterin, aber anstatt sich vor dem mächtigen und wun-

*) Einen Schlag hinter die Ohren