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suchten ihn mit gewaltiger Kraftanstrengung heraus zu zie­hen auf die Quadern der Kirche. Doch vergebens! Der Unglückliche sank immer tiefer und seine hülfsberciten Retter liefen jeden Augenblick Gefahr, von ihm mit hinab gerissen zu werden. Da zog der Priester endlich seinen Arm em- ^ por. der noch immer regungslos über dem Haupte Mil- serö geschwebt hatte, und was der vereinten Kraft von 6 Männern nicht gelungen war, bewirkte nun die Hostie; denn so wie der Priester diese in die Höhe hob, zog sie den Sohn des Todes aus der schrecklichen Versenkung em­por.

Diese wunderbare Rettung brach den stolzen Ueber- muth des Pflegers; er beugte sich vor des starken Gottes Gewalt und Allmacht, und von Stund an ging er in sich, warf sein stattliches Rittcrkleid und die goldne Ehrenkelte von sich und begehrte ein braunes Büßergewand. Ohne zuvor noch einmal in sein stattliches Schloß zurück zu keh­ren, ließ er sich unter die Zahl der Mönche aufnehmen in dem nahen Kloster Stammes, welches er bis zum Ende seiner Tage nicht wieder verlassen und dort einen sanften, sriedenvollen Tod gefunden hat.

An sein Weib schickte er sogleich einen Boren ab, der ihr die wunderbare Begebenheit und seinen festen Ent-