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Erschreckt floh daS Reh zur Seite, als es Theobald mit emporgehobenem Arm auf sich zueilen sah; eS setzte über die Blumenrabatte aus ein Beet früher Ananasbeeren, die Theobald besonders gern, und richtete dort einige Ver­heerung an. Theobald ärgerte sich nicht allein über die zertretenen Beeren und Ranken, sondern hauptsächlich des­halb, daß HänSchen ihm nicht sogleich den Willen gethan hatte, und kaum hatte er es mit Hülfe eines herbeigerufenen Gärtnerburschen eingefangen, als er es an eine Leine band und ihm viel Schläge mit seinem Fischbeinstäbchen gab. Nicht zufrieden damit, führte er das arme Hänschen in ein unbenutztes Gewölbe deS Schlosses, schlang die Leine an einem Fensterwirbel fest und legte mit boshafter Scha­denfreude Zucker uiib Haferkörner, was Hänöchen am liebsten fraß, an den Boden, so zwar, daß sich ganz in der Nähe des kleinen RcheS befand, aber doch zu fern, als daß eS von dem armen Hänschen hätte erreicht werden können, wie sehr es auch seinen schlanken Hals ausstrecken und die schmalen Lippen bewegen mochte. Mehrere Stunden lang ließ Theobald daS unschuldige Thierchen in dieser Gefangenschaft, und alS er endlich kam, um eS zu befreien, fand er es tobt am Boden liege». Hänschen hatte nemlich so sehr gehungert und so heftig an dem Strick