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„da wurde nur auch gleich leichter um'S Herz, denn nun wußte ich ja, daß ich all' meine Gedanken den lieben Eltern würde mittheilen können, und es kam mir gar nicht mehr so vor, alö wenn ich von ihnen getrennt wäre."
„Mich führte der Onkel gleich am ersten Tage auf die prächtigen Wiesen hinter dem Pfarrhause und zeigte mir Pflanzen und Blumenarten, Käfer und Schmetterlinge, die ich in der Stadt niemals gesehen hatte," erzählte Ferdinand, der älteste der Knaben. „Und da hatte ich so viel damit zu thun, mir die Namen der Schmetterlinge und Käfer zu merken und die Pflanzen sauber zwischen Flies- papier zu legen, daß ich gar keine Zeit mehr hatte, mich zu bangen. Der Onkel sagte nachher, „die Arbeit hilft am besten gegen den nutzlose» Kummer," und das hab' ich mir wohl gemerkt." -
Theobald hätte auch klug gethan, wenn er sich durch irgend eine Beschäftigung zerstreut hätte, aber es war ihm nichts gut genug dazu. Er dachte an sein kleines Pony, das zu Hause im Stalle stand, an seine Lachtauben — seine kleine Spieluhr, — die er auch unter seinen mitgebrachten Sachen nicht gefunden hatte; — und da er nie mit Knaben seincö Alters, sondern meist mit Leuten umgegangen war, die älter alö er selbst waren, so verstand er

