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es auch gar nicht, ein harmloses, unbefangenes Kind zu sein, wie die andern es waren. Jetzt hatten die Knaben die Bohnenlese beendet, und mit lautem Jubel zogen sie zu dem Pflaumcnbaume, dessen frühreife Früchte wie mit blauem Puder bestäubt nicht wenig anlockend zwischen dem grünen Laube hingen. Ferdinand schüttelte, und was gab eS für komisches Gelächter, wenn hier eine Pflaume auf Emmo's Nase fiel, dort eine andere auf das Erdbeerbeet flog und sich durchaus nicht finden lassen wollte.

Theobald bekam jetzt selbst Lust, die saftigen Früchte mit verspeisen zu können, und die Kinder brachten ihm auch gutmüthig von ihrem Antheil, aber er nahm sie aus fal­scher Scham nicht an und beschloß, sich lieber einen Teller voll Pflaumen zu kaufen. Er ging deshalb in's Haus zurück und fragte das Dienstmädchen, wo man hier Obst bekomme.Ja," antwortete dieses,im ganzen Dorfe hat jedes Haus ein Gärtchen und ein Paar Obstbäume, da hat denn Jeder, was er braucht, und es handelt Keiner damit. Wenn Du Obst essen willst, wird Dir die Frau Pastorin gewiß gern welches geben, zu kaufen giebt es hier keins."

Theobald war fast eben so erstaunt darüber, daß er sich in diesem elenden Dorfe also nicht einmal für sein Geld