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mit dem Gewehr des Jägerburschen ein, und er dachte zum ersten Male daran, ob derselbe nicht die Veranlassung gewesen sei, daß er aus dem Hause seiner Mutter verbannt worden. „Ach, hätte ich doch lieber so harmlose Spiele gespielt, wie diese glücklichen Knaben da unten," seufzte er, „hätte ich lieber gehorcht, als befohlen, dann wäre ich »och daheim bei der lieben, sanften Mutter." — Die Thränen fielen hart und schwer auf die Tafel vor ihm, und er verbarg das Gesicht in die Hände, bitterlich weinend, indeß aus dem Garten herauf fröhliches Gelächter schallte. Wolfgang hatte den Vogel von der Stange herunter geschossen und ließ sich nun von den jubilirenden Kleinen mit einem grünen Kranze schmücken.
Der Baron Haisinger und Wolfgang blieben zum Abendbrod bei der lieben Predigerfamilie, und so wurde für Thcobald sein Bulterbrod und Milch hinauf in die Stube getragen. Thcobald's weiche, reumüthige Stimmung hatte sich indeß längst wieder geändert, und trotzig riß er ein Blatt aus seinem Schreibheft, um seine Klagen über die harte Behandlung, die er hier zu erleiden habe, in einem Briefe an seine Mutter auszudrücken. Er schrieb, biö es völlig finster war, siegelte dann mit einer Oblate und beschloß, den Brief am andern Morgen dem Postboten

