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zu geben, der die Aufträge nach der Stadt übernahm. Jetzt kamen seine Genossen fröhlich und zufrieden herauf, um sich zu Bett zu begeben; sie hatten sich unten in der Wohnstube »och allerlei hübsche Mährchen erzählt, und Emmo fragte den verstimmten Theobald, ob er ihm wohl eins mittheilen solle, das gar zu hübsch sei und das er eben erst von Wolfgang gehört hätte. Theobald aber sagte: er sei müde und wolle sich zu Bett legen, im Grunde mochte er nur nichts von Wolfgang hören, der sehr an Interesse für ihn verlor, seit Theobald wußte, daß er den Kindern einfältige Mährchen erzähle. Theobald hatte nie eine Erzählung gelesen, wie sie in den Kinderbüchern stehen, und Niemand hatte ihm je ein Mährchen erzählt; er glaubte daher, daß nur sehr kleine und läppische Kinder daran Freude finden könnten.
Jetzt erinnerte ihn Ferdinand daran, daß er doch ja seine Kleider bürsten und reinigen solle, damit er morgen keine Unannehmlichkeiten deshalb habe. Er erbot sich auch, ihm dabei behülflich zu sein und ihm die kleinen Kunst- griffe zu zeigen; aber Theobald war einmal verdrüßlicher Laune, und es ärgerte ihn, daß der Knabe ihn erst an die Sache erinnerte. „Ich werde morgen etwas früher aufstehen und es dann schon machen," sagte er, um selbst in

