dem Interesse bestimmt, das sie dem Kinde beim Vorlesen eingeflößt haben. Auch fange sie nach und nach an, sein Ge­dächtniß an den kleinern Gedichten und den angehängten Sit- tensprüchen und Gebeten zu üben, indem sie bei der Auswahl möglichst auf besondere Vorfälle im Leben des Kindes Rück­sicht nimmt. Viele von jenen Sittensprüchen und Gebeten sind ausHoppe'S Anweisung zum ersten christlichen Re ligions-Unterricht für Schul- und Hauslehrer" ge­nommen, auf welches treffliche Büchlein ich diejenigen Mütter verweise, die nach dem Lesenlehren ihre Kinder auch auf der ersten Stufe des Religions - Unterrichts selbst leiten wollen- Es ist, nach meiner Ansicht, eine nicht genug zu empfehlende Schrift, aus der vollsten Kenntniß des kindlichen Gemüthes und dem reinsten christlichen Sinne hervorgegangen.

gebe man das Zeichen (den Buchstaben), beschreibe dasselbe nach seinen Bestandtheilen, lasse sich dieselben auch vom Kinde an­geben, und schließlich den Buchstaben an verschiedenen Stellen des Buches aufsuchen.

Wie der weitere Unterricht im Buchsiabiren und Lesen einzurichten sei, wird sich aus den ersten 24 Seiten dieser Schrift von selbst ergeben. Kann das Kind die dort besind- lichen Sätze fettig lesen, so gehe die Mutter mit ihm zu den kleinen Gedichten und Erzählungen, von S. 27 an, über, indem sie die Folge, bei einiger Berücksichtigung der Schwie­rigkeiten, welche sie für das Lesen zeigen, hauptsächlich nach