sie fanget Flschchen glatt und zart und bringt dann auf der dritten Fahrt 'ne Schlange, schwarz und hell.
So sorget sie den ganzen Tag, stets emsig, sonder Ruh, und kommt die Nacht, macht sie das Bett von Flaum' und Moos, und deckt's so nett mit ihren Flügeln zu.
Und wachsen nun die Kindelein, so lehrt sie sie den Flug; da giebt's ein lustig Länzerchor, sie machen's nach — die Mutter vor, und machen's läppisch g'nug.
Doch geht am Ende 's Fliegen gut, nimmt sie sie mit zur Fahrt, zeigt ihnen, wo man's Fressen find't und wie man's fängt, bald langsam, bald geschwind, jedwed's nach seiner Art.
(Nach Usteri.)

