Jesus verbindet ihm seine Wunden.

Hat ihn auch Alles auf Erden verlassen,

Kann er doch betend den Heiland noch fassen.

Was er verloren, erlangt er wieder;

Vater und Mütter und kleine Bruder;

Denn wo die Herzen in Jesu sich finden,

Muß fie die Liebe zu Einem verbinden.

Ach', wie vergnügt ist der Negerknabe! Glücklicher, als mit der reichsten Habe,

Daß er im Worte des Lebens darf weiden, Und in der Hoffnung auf ewige Freuden.

Frühe schon steht man ihn dort am Strande Einsam und feierlich knie'n im Sande: Heiland! so betet er,Dank Dir vor allen Daß mir das Loos ist so lieblich gefallen!

O daß doch auch meine Eltern kämen!

Laß sie doch auch bald gefangen nehmen, Daß sie dann hier Evangelium hören Und von der Blindheit zum Lichte sich kehren

Siehe dort jenen verwaisten Knaben,

Den sie den Eltern geraubet haben!

Fern von der Heimath, von seinen Gespielen, Muß er so früh schon das Ungemach fühlen.

Doch hat er bald einen Trost gefunden;