XXI.
Pas Kind, die Schlange und die Katze.
Wie Gott uns durch Engel pflegt treu zu bewahren,
Das wißt Ihr, das habt Ihr wohl auch schon erfahre».
Doch wie auch geringes Geschöpf Er kann wählen Zum Schützen und Retten, laßt mich nun erzählen.
Zu Enon, im Kapland, wo jüngst noch bei Straußen Man Löwen und Tiger und Schlange« sah Hansen,
Saß einsam im Hofraum ein Kind von vier Jahren;
Es spielet und scherzet, kennt keine Gefahren.
Da schleicht sich gar heimlich und listig durchs Gatter Mit gierigen Augen die giftige Natter;
Man konnt' sie beim Kürbis, bei schönen Lianen Wie dort in Kleopatras Körbchen nicht ahnen.
Sie schlänge» sich vorwärts, beginnt sich zu heben,
Droht gähnend und züngelnd dem kindlichen Leben.
Das Kindlein, gar harmlos, versucht mit dem Stecken Das bräunliche Thierchen zum Kurzweil zu necken.

