an abergläubischen Dingen.

Eine Stunde vom Orte, im Oehner Thale, fließt die Spree zwischen zwei hervorragenden Felsen durch. Auf einem dieser Felsen soll weiland der wendische Abgott Flins gestanden haben. Der sey von lauterm Golde gewesen. Bei Einführung des Christenthums habe man ihn in die Spree, die dort sehr tief ist, hineingestürzt. Später habe man öfter versucht, seiner wieder habhaft zu werden, und ihn mit Stricken heraus zu zie­hen ; aber verborgene Kräfte haben ihn zurückgehalten, daß die Stricke wie Bindfaden zerrissen. Diese Sage zu glauben über­lassen wir den Wenden; so viel ist aber gewiß, daß sich unter­halb des Felsens ein gefährlicher Wasserstrudel findet, der schon manchem Badenden und selbst geschickten Schwimmern das Leben gekostet hat.

Man hat die Wenden in religiöser Hinsicht gar lange ver­wahrlost. Man wollte sie durchaus nöthigen, die deutsche Sprache anzunehmen; und zum Theil ist eS gelungen. Doch sind noch immer bei 30,000 von ihnen übrig, die ihrer alten Sprache treu geblieben sind. So hört man z. B. in Hochkirchcn, wo im Jahr 1758 der große Preußenkönig von dem Feldmar-

Die Wenden haben zum Theil bis auf den heutigen Tag ihre Sprache behalten. Es sind kräftige, arbeitsame Leute. Sie hängen aber sehr an althergebrachten Gewohnheiten, wohl auch