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ich zuvor mich und die drei Kinder dem gnädigen Schutz und der Bewahrung unsers lieben HErrn. Dieses Gebet hat er auch erhört, und sich in den Stunden der Angst und Noth stets als Helfer und Tröster erwiesen. Die Wasserwogen im Meere sind groß und brausen gräulich; der HErr aber ist noch größer in der Höhe (Ps. 93, 4.). Das bin ich auf dieser angstvollen Seereise täglich inne geworden.

Wegen eines heftigen Südsturmes wurde unser Auslaufen bis zum 10. August verzögert; und so lichteten wir mit dem Loosungsworte die Anker: ES wird jedermann sein als Einer, der vor dem Winde bewahrt ist. Wir waren noch nicht lange in See, als wir in einen so dicken Nebel ein­gehüllt wurden, daß man am hellen Mittag auf Schiffslänge kaum einen Gegenstand unterscheiden konnte. Dazu kam unS, durch den Sturm aufgeregt, Treibeis in Menge entgegen; und das Brausen und Krachen der auf einander stoßenden Eismassen war in der That fürchterlich anzuhören. Da der Nebel sich nicht verzog, so mußten wir die ganze Nacht und den darauf folgenden Tag auf Gerathewohl zwischen dem Eise umherkreuzen.

Den 12. August stellte sich Gegenwind ein, durch welchen der Nebel plötzlich zerstreut wurde. Da sahen wir denn mit Er­staunen und Dank, in welcher augenscheinlichen Lebensgefahr wir geschwebt hatten, und wie wunderbar wir von der allmäch-