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bringen. Man versuchte ihn mit Pulver zu sprengen; allein auch dieses mißlang. Doch bald sahen wir, daß Gottes Hand auch hierin gewaltet hatte. Denn am 31. August schlug der Wind wieder um, und ging in Kurzem in einen heftigen Sturm über. Waren wir nun schon in der offenen See gewesen, so hätten wir ohnfehlbar zwischen den Klippen und Eisbergen un­tergehen müssen.

Am 7. September gelang es endlich den Anstrengungen der Schiffsmannschaft, das Eisstück wegzuschaffen. Mit günstigem Winde erreichten wir noch am gleichen Tage die Gegend von Lichtenfcls, wo wir vor Anker gingen. TagS darauf hatte ich die Freude, von den dortigen Missionaren mit meinen drei Kindern in einem Weiberboot dorthin abgeholt zu werden, und wir verbrachten noch einige frohe Tage bei ihnen. Noch mußte daS Schiff bei der Kolonie Friedrichöhaab anlegen, um Briefe nach Europa mitzunehmen. Den 25. September aber sagte ich endlich meinem geliebten Grönland auf immer Lebewohl.

Vom 27. September bis zum 6. Oktober mußten wir widri­ger Winde halber bei Statenhuk umherkreuzen, bis es uns endlich gelang an dieser gefährlichen Südspitze von Grönland vorbeizukommen. Wir hatten dabei Alle viel von der Seekrank­heit zu leiden.