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uns ungünstig wurde. Dazu kam noch ein dicker Nebel; und wir kreuzten Tag und Nacht aufs Ungewisse umher, bis sich am 9ten der Nebel verzog, und wir zu unserer Freude gewahr wur­den , daß wir ganz nahe beim Land waren. ES wurde sogleich die Flagge aufgesteckt, worauf ein Lootse erschien, der uns Nach­mittags in FredrikShaven vor Anker brachte.

Da der Kapitän mir erklärte, daß es ihm wohl nicht mög­lich sein werde, Kopenhagen zu erreichen, und ich jetzt alles Ernstes für die Gesundheit der Kinder zu fürchten anfing, die von Kälte und Nässe viel zu leiden hatten, so beschloß ich, hier das Schiff zu verlassen, um sobald als möglich zu Land, meinen Bestimmungsort Christiansfeld, im Herzogthum Schleswig, zu erreichen.

Da ich über Kopenhagen hatte reisen sollen, so hatte ich, wie Alle die aus Grönland kommen, nicht das ge­ringste Reisegeld bei mir. Und nun sollte ich, in dieser ungün­stigen Jahrszeit, mit drei Kindern noch eine Landreise von sieben- zig Stunden zurücklegen. Doch der HErr lenkte die Herzen der Menschen so, daß man mir überall, wo ich ansprach, bloß auf mein Wort hin, so viel an Geld vorstreckte, als ich gerade von einer Stadt zur andern bedurfte. Und so langten wir, zwar ganz durchkältet und durchnäßt, doch ohne weitem Unfall am 17. Dezember in Christiansfcld an, nachdem wir vier Monate