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Aus dieser Unterredung mit William ersah Herr Richmond, daß er eine gute Erkenntniß besitze, obgleich kein Mensch ihm Unterricht gegeben hatte. Er war wirklich von Gott gelehrt; der heilige Geist hatte ihm die Augen geöffnet. Herr R. bestimmte ihm daher gewisse Stunden, um ihm noch nähern Unterricht zu ertheilen.
Eines Tages ritt Hr. R. in ein anderes Dorf. Der Weg führte ihn über eine Anhöhe längs dem Ufer des Meeres. Als er auf der Spitze des Hügels angelangt war, erblickte er unten am Seestrande ein schwarzes Gesicht. Er dachte gleich: das ist gewiß mein William! Hurtig stieg er ab, band sein Pferd an einen Baum, ging ganz leise den Berg hinunter. William hatte ein Buch in der Hand, und war so vertieft inS Lesen, daß Hr. R. vor ihm stand, ohne daß er seiner gewahr wurde. Der -Prediger redete ihn nun an und sagte: Guten Tag, William, bist du es? Liesest du fleißig?
W. Ei mein lieber Lehrer! Sie hätten mich beinahe erschreckt! Mein Herr gibt mir dann und wann Erlaubniß, daß ich für mich allein sein darf, und da gehe ich in die Stille hier an dieses Plätzchen, wo nicht leicht Jemand vorbei kommt. Da kann ich ungestört mein Herz vor meinem Heilande ausschütten. Hr. R. Was hast du denn da für ein Buch?
W. Es ist die Bibel.

