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vorhanden war, worin die Missionare die armen Negerkindcr, wie auf andern Posten , wenigstens im Lesen und Worte GotteS hätten unterrichten dürfen. Das erbarmte denn den menschen­freundlichen König, Christian VIII. , und besonders auch die treffliche Königin. Beide wünschten eben, daß die Neger in ihren Kolonien zu verständigen Christen gebildet werden möchten; und da war es denn klar, daß sie zunächst für den Unterricht der Kinder sorgen mußten. Denn es heißt: Jung gewohnt, alt gethan! Davon machen wir Missionare manche schwere Erfahrung. Wenn ein Mensch in der Jugend gar nicht zum Denken angeleitet worden ist, so ist ungemein schwer, oft fast unmöglich ihm im vorgerückten Alter neue Begriffe beizubringen, wenn diese auch noch so einfach sind. Und alle sündigen Ge­wohnheiten haben so tief Wurzel geschlagen, daß ein solcher ar­mer Mensch, wenn er später zur Erkenntniß Jesu Christi kommt, einen weit schwerern Kampf gegen die Sünde hat, als ein an­derer , der schon in früher Jugend der Stimme des Geistes Got­tes Gehör gab.

Dieses erwägend befahl König Christian, daß in den Dä­nisch Westindischen Kolonien, und namentlich in St. Croir, Negerschulen eingerichtet werden sollten. In Folge dieses Be­fehls wurden auf genannter Insel, in den Jahren 1839 und 40, acht große und schöne Schulhäuser von Stein erbaut. Sie sind