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lockeres Fleisch. Sie sind daher, wenn sie alt sind, sehr häßlich anzusehen. Die Haut hängt ihnen dann z. B. an den Armen mehrere Zolle weit wie ein Sack oder ein Beutel herunter.

Die Eltern haben ihre Kinder sehr lieb; doch züchtigen sie sie auch bisweilen sehr scharf, und sind darin anders als die Grönländer, welche ihnen in Allem den Willen lassen. Wie alle Knaben, so spielen die Hottentottenknaben gern Soldaten. Mit steinernen Kügelchen und runden Bohnen spielen sie ebenfalls, wie unsere Kinder. Sie können sich aber auch tüchtig herum­balgen und raufen, wobei ihnen die Alten das Beispiel geben; denn die Hottentotten sind, wie die Neger, ein streit- und schlag- süchtiges Volk, und haben dazu eine sehr geläufige Zunge.

Die Kinder der christlichen Hottentotten haben eS in Hin­

sicht auf Bildung oft besser, als die der holländischen Bauern; denn sie genießen eines regelmäßigen Schulunterrichts. Die Bau­ern halten sich meistens abgedankte Soldaten als Hauslehrer, die im Lande herumziehen, um auf diese Weise ihren Unterhalt zu suchen. Wenn sie gleich meistens nicht sehr geschickt sind, werden sie doch sehr gut belohnt. Man dingt sie aber gewöhnlich nur für ein Jahr, und so bekommen die Kinder oft wieder andere Lehrer.

Außer der Schule beschäftigen sich die Kinder der Hottentot- ten mit Holzsuchen, Wasserholen und mit Arbeit iu den Gärten. Im Mai helfen sie ihren Müttern Wachsbeeren einsammeln.

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