wir sie sonst beim Christenvolke nicht immer finden. ES tragt sich zu, daß auch junge Leute, wenn sie bei den holländischen Bauern taglöhnen, sie durch ihre freimüthigen Antworten nicht wenig beschämen.

Einst war auf einem Gute von der Gnadenthaler Kirche die Rede. Da sagte ein Hottentottenmädchen der Bauersfrau: sie sollte doch auch einmal dieselbe besuchen. Diese erwiederte: Ja! ich sollte doch wohl auch bei den stinkenden Hottentotten sitzen? Da sagte daS Mädchen:Aber wie wollt Ihr eS denn einmal im Himmel machen? Denn dort sind ja auch viele Hottentotten!" Die Frau wurde beschämt und kam hernach fleißig zur Kirche.

Ueberhanpt ist in den letzten 10 Jahren viel geistliches Leben unter den Bauern erwacht. Diese kommen nun in Festzeiten in großen Gesellschaften auf die Missionsplätze, und leben mit den Missionaren auf einem sehr freundschaftlichen Fuß. Sie sehen

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hen uns Hiebei auf das, was von den Schulanstalten in Gnaden- thal im ersten Theile ist erzählt worden.

Ein erwecktes, geistlich aufgelebtes Kind ist aber dennoch dort, wie bei unö, eine Seltenheit. Ganz todt sind freilich die jungen Herzen auch nicht. Und auch wenn Kinder oder junge Leute ohne weitere Aufsicht bei einander sind, so wissen sie denn doch, daß sie sich vor schlechten Dingen hüten müssen. Das viele Gute, was sie vom Worte Gottes so vielfach zu hören Gelegenheit ha­ben, gibt ihrem sittlichen Sinn und Wandel eine Haltung, wie