Zeigt Muth hier und Treue, dem Kindlein zum Glücke.

Er eilet mit ein, zwei, drei Sprüngen zum Platze Und bürstet die Natter mit grimmiger Tatze.

Schnell senkt sich der schuppige Ringclhals nieder; Deß lachet das Kindlein, und necket ihn wieder.

Und wieder erhebt sich mit schwellenden Streifen Die Schlange, sie drohet mit Zischen und Keifen.

Und abermals tappt sie der knurrende Wächter;

Die Locken die wallen dem Kind vom Gelächter.

Und ärger noch treibet der Junge das Necken Die Schlange verwüthet mit Zischen und Recken,

Der struppiche Kater haut drein mit den Krallen, - Bis endlich die Mutter das Lachen hört schallen.

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Doch näher und näher kommt's Unthler zu stehen. Bald wär'S um das rosige Knäblein geschehen!

Kein Mensch ist vorhanden; das Kind war verloren, Hätt' Gott nicht den Netter der Unschuld erkohren.

Der Kater des Hauses sitzt hoch auf der Diele Gin Zeuge von fern' bei dem ängstlichen Spiele.

Er, sonst nur das Sinnbild der Falschheit und Tücke