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Schlange ganz leise auf ihr Bett gekrochen kam. Sie ergriff sie ganz beherzt, und schmiß sie weg, ohne verletzt zu werden.

Bon einer solchen Schlange wurde einmal ein neunjähriger Knabe beim Fischfang gebissen. Er war ein liebes Kind; er schien immer so vergnügt und selig, daß man sich an ihm das Knäblein Jesu vorstellen konnte. Ein halbes Jahr vor ihm war sein Bruder gestorben. Als er damals seine Mutter sehr weinen sah, sagte er zu ihr: Weine nicht so, er ist ja beim Heilande; zu dem werden wir auch bald kommen, da finden wir ihn ja wieder. Den Tag vor gedachtem tödtlichen Zufall fragte ihn Jemand: was er mache? Er antwortete: Wenn ich einmal zum Heiland komme, kann ich nichts vor ihn bringen, als sein Blut. In den Versammlungen der Kinder zeichnete er sich durch seinen besonders heitern Blick vor allen andern auS. Sobald er gebissen war, sagte er zu seinen Eltern: Ich werde nicht bei euch bleiben; ich gehe zum Heilande. Indem sie ihn nach Hause brachten, antwortete er auf allerlei Fragen seiner Mutter nur so viel: Ich habe keine sonderliche Schmerzen; aber es ist mir nicht so, vieles zu reden. Bald nachher sagte er:Nun ist'S vorbei; ich fühle keine Schmerzen mehr." Und so verschied er.

Gegenwärtig scheint Alles darauf hinzudeuten, daß die Erkennt­niß Gottes allgemein in der Kolonie Surinam verbreitet werden soll; und dazu will sich der HErr auch der Kinder bedienen.