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in Malta gedruckt worden ist. Sie lesen nicht nur gern gemeinschaftlich, sondern auch für sich allein in der Bibel. Sie vergleichen die verschiedenen arabischen Uebersetzungen und verlangen sehr nach einer Auslegung der Bibel in dieser Sprache.
Ferner haben die Missionare drei Tagschulen für Knaben, bei welchen acht eingeborene Lehrer angestellt sind, die zusammen 246 Schüler unterrichten. Es sind auch hier Kopten, Mu- hamedaner, Katholiken und Armenier beisammen. Obgleich die meisten dieser Knaben zu der dürftigen Klasse gehören, und ihre Fassungskraft nicht ausgezeichnet ist, so sind sie doch meist fleißig und beharrlich, und es ist gegründete Hoffnung vorhanden, daß der im Ganzen schon in 648 Knabenherzen ausgestreute Same nicht ohne Frucht bleiben wird.
Die Tagschule der Mädchen ist auch in gutem Gange. Im Ganzen haben schon 180 Mädchen Unterricht bei den Frauen der Missionare genossen. Es ist der Frau Lieder gelungen, die Eltern dahin zu bringen, ihre Töchter nicht nur in weiblichen Arbeiten und im Lesen, sondern auch von einem männlichen Lehrer im Schreiben und Rechnen unterrichten zu lassen.
Endlich ist auch eine Sonntagsschule eingerichtet. Die Fortschritte der Kinder in der religiösen Erkenntniß machen ihm Freude. Die Knaben haben weniger Fertigkeit als die Mädchen, besonders im Lesen; ihr Verstand ist aber klarer, und sie denken mehr nach.

