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derfüße arbeitete er so gewaltig gegen mein Gesicht, daß ich den Hals fahren lassen mußte, um den Fuß zu fassen. Weil nun dadurch fein Kopf frei wurde, so ließ er auch meinen linken Arm fahren, und kam mit seinem Rachen ganz nahe an mein Gesicht.
War der Kampf bisher schon gefahrvoll genug gewesen, so wurde er es doch von diesem Augenblicke an noch mehr. Ich empfand aber auch gerade jetzt die Hülfe und den Beistand Gottes auf eine ganz besondere Weise. Dadurch gestärkt, ergriff ich den Tiger mit meinem verwundeten Arm, von dem daS Blut herab- floß, wieder bei dem Hals. Und nun schrie ich aus allen Kräften um Hülfe, weil es mir unmöglich schien, daS rasende Thier, daS aus aller Macht sich wehrte und brüllte, länger halten zu können.
Ein sechszehnjähriger Knabe hatte durch das Gebüsch gesehen, wie der Tiger mich anpackte, und wie ich, um mein Gesicht zu schützen, mit meinem Arm so schnell in die Höhe schlug, daß mein Hut weit hinter mich flog. Er wußte aber vor Furcht und Schrecken nicht was machen. Andere mögen sich auch gefürchtet haben, oder wußten nichts von der Gefahr. Aber auf mein Geschrei eilten nun mehrere herbei. Einer stellte sich dicht zu mir hin, legte das Ende seines Gewehrs auf meinen Arm, und schoß daS Thier durchs Herz.
Nun war der Kampf vorbei! Ich war aber von Anstrengung und Schrecken ganz erschöpft. ES stellten sich auch gleich große

