251.

XXIX.

Kleine Kreuztrnger im Heidenlande.

1. Das Negerkind in Ostindien.

Im Jahr 17-12 kam ein Neger zu Missionar Kohlhof in Trank ebar, und bat ihn, ihm sein Kind abzukaufen, weil er eS nicht mehr erhalten könne. Der Missionar stellte ihm vor, sei ja eine erschreckliche Sünde, sein eigenes Fleisch und Blut zu verkaufen; er solle sich doch zu Gott wende», der werde ihm schon Mittel geben, es zu ernähren. Der Neger schwieg und ging.

Als er fort war, fiel dem Missionar ein:DaS ist doch ein armes Kind, daS so leiden muß. Wenn es nun an gottlose Menschen verkauft werden sollte, so bin ich an seinem Verderben Schuld." Er betete daher, wenn es deS HErrn Wille sei, daß er daS Kind kaufen solle, so möge er den Mann wieder zu ihm senden.

Den folgenden Tag kam er wirklich wieder, und bat instän­dig, daß der Missionar das Kind kaufen möge. Ich kann eS