rr. Der Hinduknabc.

Ein Hinduknabe in Dingapur war mit einem Missionar bekannt geworden, und laö in Folge davon fleißig im Worte Gottes. Dafür wurde er von seinem ältern, noch heidnisch ge­sinnten Bruder mit Peitschenhieben gezüchtigt. Ueberdieß sperrte man ihn auch ein, und sagte ihm, man werde ihn an einen Ort senden, wo er den Missionar nicht mehr sehen könne. Wirklich

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kann meine eigenen Kinder kaum ernähren, wie soll ich dich noch dazu erhalten? Da hast du ein Stück Fleisch; und nun kannst du gehen! Nein, nein, schrie der arme Knabe, schickt mich nicht fort! Der alte Mann antwortete: Mein Junge, unsre Feinde kommen vielleicht heute Nacht, verbrennen unsre Hütten und essen dich auf. Der Alte gab ihm eine Ziegenkeule, und damit mußte er fort.

Er zog nun von Ort zu Ort. Aber Gott, der sich einst deö schmachtenden Jsmael erbarmte, verließ auch ihn nicht. Fran­zösische Missionare kamen unter die BclschuanaS. Die Heiden ga­ben das Kriegshandwerk auf; sie legten Pflanzgründe an, sie säeten Korn, sie lernten lesen und beten. Der kleine Knabe be­tete auch. Gott erhörte ihn; er gab ihm ein anderes Herz und einen neuen Namen; er ward ein Christ.