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Viele kleine Mädchen bestürmten ihre Mütter mit Bitten, ihnen auch eine solche Puppe oder Küche zu kaufen.

Ihre Bitten blieben unerfüllt.

Vielleicht waren ste nicht so artig, gehorsam und sanft, wie die Töchter der Frau von Te- schendorf; das läßt sich nicht bestimmen, indeß ist der Fall doch selten; vielleicht hatten sie auch nicht Mütter, die ihre Kinder mit so vieler Zärt­lichkeit liebten, als Frau von Teschcndorf Au­gusten und Wilhelminen.

Der Wagen war gepackt; Puppe und Küche wurden nicht vergessen, und am folgenden Mor­gen früh saß Frau von Teschcndorf mit ihren Töchtern und einer Dienerin im Wagen, der Be­diente neben dem Kutscher auf dem Bock, und nach einer Fahrt von fünf Stunden hatte man das anmuthig gelegene Dorf erreicht, und Frau von Teschendorf befand sich in ihrem ländlichen Sommeraufenthalt.

Nach eingenommenem Mittagsmahle wurden