-m 96 M-

Säbel, damit sie, wenn etwa der Weg zu enge würde, von dem Gestrüpp umhauen könnten, und den Bogen für den Hahn, der sich damit bewaffnete. Die Schwalbe flog voran und so zogen alle drei, so rasch sie nur im­mer konnten, nach des Raben Höhle.

Sie kamen bald an das Büchlein, die Gegend sah hier recht wild und schauerlich aus, zur Linken lagen hohe Fclsstückc, die mit allerhand Geflecht und dorni­gem Gesträuch bewachsen waren. Mühsam und schmal war wohl der Weg da hinauf, aber den Hund schreckte das nicht ab und der Säbel des kleinen Fricdlicb that ihm gute Dienste, wo etwa da« Gesträuch zu dicht wer­den wollte. Der Hahn ging und flog, wie es sich machte, und die Schwalbe blieb nahe bei ihnen, daß seine das andre verliere. So ging's immer weiter bei schauerlichen Abgründen vorbei, in die steinige Wildniß hinauf, wo keine menschliche Seele zu sehn und zu hö­ren war. Da wisperte leise die Schwalbe: wir müssen gleich da sein, er ist mir, als hört' ich die Raben kräch­zen. Run spannte der Hahn seinen Bogen und der