ger sie bet ihm war, so gehts, wenn man selbst gut ist, dann hat man mit allem Lieben und Schönen gute Cammeradschaft.
Hänschen und seine Violine waren solchergestalt weit und breit in der Welt bekannt geworden, und die kleinen Kinder klatschten schon in ihre Händchen, wenn nur der Name Fiedel- Hänschen — wie man ihn allgemein nannte — ausgesprochen wurde. — So kam er denn einstmals in ein Land, wo er aber gar nicht spielen durfte, da eben große Landestrauer war, weil die Königin gestorben, und die wunderschöne Prinzessin, ihre Tochter, auf den Tod krank lag, weil sie sich so gegrämt hatte über den Verlust ihrer geliebten Mutter. — Der König, ihr Vater, dessen einziges Kind sie war, gerieth darüber in Verzweiflung, und versprach dem Arzte sein halbes Königreich, dem es gelingen würde, die Prinzessin zu retten.
Aber keiner konnt' es! Zwar sagten die gelehrten Herren, wenn man die Prinzessin aufzuheitern vermöchte, so würdesie alsbald wieder besser werden, aber wie das anzustellen sey, das wußten sie nicht, und Niemand wußte es, denn alle Versuche waren schon fehl geschlagen.
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