Fünftes Mährchen.
Nübe;ah!.
Prolog.
Wo die Riesenbergc ragen,
Und die Kuppe schneebedeckt,
Hört' ich alte, schöne Sagen,
Bon dem Geist, der schreckt und neckt. Rübezahl wird er geheißen,
In den Landen weit umher!
Und kein Bübchen und kein Mädchen, Dem er nicht bekannt schon wär'! —
Auf dem Berg' bin ich gestanden,
In des Abends letztem Glühn.
Sah tief unter meinen Füßen,
Lichte Purpurwölkchen ziehn- Aber über mir die Sterne,
Wie durch Geistesmort entfacht, Wandelten am Himmelsboge»,
Groß und klar, in stiller Pracht.

