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Ich will versuchen, ob ich das Mährchen wieder erzählen kann.
Es war einmal ein mächtiger König, der hatte eine wunderschöne Tochter, der er alles zu Liebe that, was sie nur wünschte, da er nur sie noch hatte; denn ihre Mutter und zwei Bruder waren frühe gestorben.
Dadurch aber, daß der König ihr in allem ihren Willen that, wurde die Prinzessin sehr stolz und eigensinnig, und haßte diejenigen unversöhnlich, welche nicht gleich alles vollbrachten, was sie wollte.
Das mußte endlich der König merken, und da er es merkte, bekümmerte es ihn sehr, besonders als er erfuhr, wie das Volk darüber murrte, denn die Prinzessin sollte nach seinem Tode das Reich erben und regieren.
Er versuchte alles, um die Prinzessin zu bessern, aber es half nichts, sie wurde alle Tage schöner, aber auch boshafter und eigensinniger.
Da brach endlich der Unwille des Volks laut hervor. Sie drangen in den König, einen andern Thronerben zu erwählen, die Prinzeisin woll-

