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zu haben, mit unermüdlichem Fleiße nachzeichnete und darüber Essen und Trinken, ja oft sogar den Schlaf vergaß.

Da begab es sich, daß ein vornehmer Herr, der grade aus Italien zurückkehrte, durch das Dorf kam, und bei dem Pastor einsprach, weil keine ordentliche Herberge im Dorfe war.

Der fremde Herr wußte viel von dem herr­lichen Lande zu erzählen, besonders von der ge­waltigen Roma, der Hauptstadt des Landes, und von den herrlichen Bilderwerken, so sich allda befinden. Benjamin hörte mit glühenden Wangen zu, und fragte den fremden Herrn bald um dieses bald um jenes, was er nicht verstand.

Das gefiel dem Herrn gar wohl, und als der Pfarrer ihm einiges von Benjamins Arbei­ten zeigte, meinte er, es wäre Sünde, wenn ein so herrliches Talent nicht ausgebildet würde, und that dem Pfarrer den Vorschlag, den jun­gen Benjamin mit in die Residenz zu nehmen, und ihn allda bei einem trefflichen Meister der edlen Malerkunst tu die Lehre zu geben, auch für alle seine Bedürfnisse Sorge zu tragen.