Naß wie die jungen Katzen stiegen Ehren und seine Leidensgefährten aus dem Kel« hervor. Nur das alte große Faß, wel­kes ächten, unverfälschten Johannesberger ent­hielt, war wieder ohne Schaden geblieben.

Woraus er denn zur Genüge ersah, daß es kein anderes Mittel gäbe, dem Ritter Koste­wein das Richtcramt zu legen, als wenn er den Wein, ohne alle Zuthat, so ließe, wie Gott der Herr ihn erschaffen, der immer am besten weiß, was den Menschen nützlich ist und frommt.

Das that denn Meister Jobst auch sein ganzes, übriges Leben hindurch, und Ritter Kostewein ließ sich nimmer wieder sehen, und noch bis auf den heutigen Lag bekommt man im Rathskeller zu Magdeburg den ehrlichsten Wein; und mag sich daran erlaben und dem Ritter Kostewein langes Leben und Gesundheit wünschen. Warum? mag sich Jeder selbst sa­gen, und somit hat dieses Mahrchcn ein ver­nünftiges Ende.