sogleich den Zauberspiegel, und dieser zeigte ihm die Entflohene in ihres Vaters Schlosse mitten unter den Hofleuten. Voll Wuth und Schmerz fuhr er nach dem Schlosse des Fürsten und wollte die Geliebte aufs neue entführen, aber das Schloß lag außer der Grenze seines Gebiets, und er vermochte mit Gewalt nichts auszurichten.
Da flehte er und bat: — „O Geliebte, kehre zurück, ich werde sonst der Verzweiflung zum Raube und verfluche meine Unsterblichkeit und meine Macht, die nicht vermögend war, mir deine Liebe zu gewinnen."
Die Prinzessin aber lachte und rief: „Thor, der du warst und bist, wie soll ein irdisches Mädchen einen Geist lieben können, und wär' er noch schöner als du; büße für deine Thorheit und quäle mich nicht länger mit deiner tollen Leidenschaft, Rüben zäh lerl"
Und all' das dumme Hofgesinde sing an zu lachen, und schrie: „Rübenzähler! Rüben- zähler!"
Da erfaßte Wuth und Scham den Geist und er floh davon auf seine Kuppe.
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