lassen; denn sieben Weiber innerhalb drei Jah­ren ist doch wirklich ein Bischen stark, und alle Mädchen meinten jetzt, es müsse wohl an dem blauen Bart des Fürsten liegen, und damit ei­ne eigne Bewandniß haben, daß seine Weiber so schnell stürben.Jammerschade!" sagten siees ist ein so schöner Mann, und so reich, und dabei so sanft wie ein Kind, daß man sich keinen bessern wünschen könnte, aber der fatale blaue Bart, und das Sterben wer kann da Lust zum Heirathen bekommen?"

So ritt denn der Blaubart von Burg zu Burg, von Stadt zu Stadt, um sich die achte Frau heim zu holen; brachte aber nichts mit heim, als eine Menge zierlicher Körbe, worüber er schier unmuthig ward.

Endlich entschloß er sich, unter den Töch­tern seiner Vasallen Eine zum Weibe zu suchen, und hatte bald die schöne Marie, die Tochter eines armen Ritters, gewählt. Marie durfte nicht Nein sagen, denn sie hatte noch zwei Brü- der und eine Schwester, und ihr Vater stellte ihr vor, daß sie durch ihr Jawort aller Glück gründen würde. Marie sagte also Ja, wiewohl mit schwerem Herzen, denn sie hatte

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