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Um sich die lange Weile zu vertreiben, ließ sie den alten Castellan rufen, der unter dem Schloßgesinde ein fröhliches Fest veranstaltete, und während die Vorbereitungen dazu getroffen wurden, ging sie mit ihm durch das ganze Schloß und besah die prächtigen Säle und Ge­mächer, wobei sie recht merkte, wie reich und mächtig ihr Mann sei. Als sie nun in ein Er­kerzimmer kamen, aus dessen Fenster man nach der Gegend hinsah, wo Mariens Vater und Bruder wohnten, bemerkte sie, der Eingangs­thüre gegenüber, eine andere Thüre ganz von schwarzem Ebenholz mit silbernen Nägeln und Klammern verziert.Wohin führt denn diese Thüre?" fragte sie den Castellan.

Der alte Mann schlug die Augen nieder, und sprach seufzend:Ihr habt den Schlüs­sel dazu?"

Den goldnen, meinst Du?"

Den goldnen."

Ja, hier hab' ich ihn! aber der Fürst hat mir verboten, das Gemach zu betreten."

Folgt seinem Gebote."

Sorge nicht! aber weißt Du! was das Zimmer enthält?"

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