ich ihnen, wie es einem Gastherrn ziemt, ihre Zimmer selbst anweise."
Da reichte ihm Maria zitternd die Schlüsi sel — er nahm sie — übersah sie, und sprach freundlich: ,der goldne Schlüssel fehlt, Euer Liebden!"
„Ich hab' ihn in meinem Gemache verwahrt," versetzt Maria.
„Schön!" rief Blaubart — „Habt die Güte und holt ihn mir." —
„Ach!" stotterte Maria — „ich hab' ihn hier, aber er ist zu Boden gefallen und zerbrochen. "
„Verdammt!" schrie Blaubart — „zerbrochen? Du bist also doch in diesem Zimmer gewesen?"
„Nein, nein!" weinte Maria. —
„Ja, ja!" schrie der Blaubart — „leugne nicht mehr! die Thüre ist offen, Du bist schuldig, Du mußt sterben! — Ich habe Dich geliebt und Dir nur die eine Bedingung gemacht, Du hast sie übertreten, daraus sehe ich, daß Du mich nicht geliebt hast. Bete und mach' Dich zur Reise fertig; ich darf Dich nicht schonen — wenn ich wiederkomme, mußt Du mit mir hinab."
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