fuhrt wie ihr euch denken könnt, von Leu­ten, die alles Mögliche sein konnten, nur nicht ehrlich und gutmüthig.

Lange merkte Hans Christoph nichts; und als er's dennoch merkte, sagte er seiner Gut- müthigkeit halber lange nichts darüber. - Endlich aber riß ihm denn doch die Geduld, weil die Schelme ihn gar zu arg und unver­schämt betrogen und behandelten. Er jagte alle seine Umgebungen von sich, so weit er konnte, und lebte nur mit seinem Weibe, seiner Tochter und einem dummen Knechte auf seinem Güt­chen, allen andern Menschen ewige Feindschaft und grimmigen Haß schwörend. Und weil er sich eine rechte Mühe damit gab, so bracht' er's am Ende so weit, daß selbst seine Frau und seine Tochter ihre liebe Noth mit ihm hatten.

Als er dies merkte, obwohl sie's zu verber­gen suchten, weil sie ihn sehr lieb hatten, dachte er: 'bte heucheln auch, und warten nur auf eine Gelegenheit, wo sie mir eins anhaben kön­nen, o Menschenbrut!" und von Stunde an war er der abscheulichste Hausdespot, der sich denken laßt; er ärgerte seine Frau, quälte seine Tochter und prügelte seinen armen, dummen